Megabits pro Sekunde erklärt

Megabits pro Sekunde

Bei Bits und Bytes handelt es sich um Maßeinheiten in Bezug auf die Datenübertragung. Ein Byte besteht aus acht Bits. Steht ein „k“ vor der Maßeinheit, bezeichnet sie „Kilo“ und steht für tausend. Wird eine Datenübertragung also mit kBit/s bezeichnet, würde es bedeuten, dass tausend Bit pro Sekunde (s) übertragen werden. In der Regel verwenden die DSL-Anbieter jedoch statt kBit/s die Bezeichnung Mbit/s. In diesem Fall steht das „M“ für Mega und steht für tausend. Ob die DSL-Angebote bei einem Internetanbieter mit 16.000 kbit`s oder 16 Mbit`s angegeben wird, ist jedoch völlig gleichgültig.

Somit handelt es sich bei Megabit pro Sekunde um eine Dimension für die Übertragungsgeschwindigkeit, basierend auf Bit pro Sekunde. Hiermit wird angegeben, wie viele Millionen Bits pro Sekunde im Netz übertragen werden.

Download- und Uploadgeschwindigkeiten

Wenn es um die DSL-Geschwindigkeit geht, muss zwischen Upload- und Download-Geschwindigkeit unterschieden werden. Wenn Daten aus dem Internet auf den Computer herunter geladen werden, ist immer die Übertragungsrate, die die Download-Geschwindigkeit bezeichnet, wichtig. Aber auch das Abrufen der E-Mails, das Surfen auf Webseiten oder das Betrachten von Bildern oder Videos gehört zu den Downloads. Beim Upload von Computerdateien ins Internet wird die Übertragungsrate als Upload-Geschwindigkeit bezeichnet. In der Regel ist die Download-Geschwindigkeit höher als die Geschwindigkeit für die Uploads, denn meistens werden mehr Daten aus dem Internet herunter- als hochgeladen. Deshalb ist für die Nutzer die Download-Geschwindigkeit auch von größerem Interesse, als die Upload-Geschwindigkeit. Zwar verzichten einige Internet-Anbieter auf die Angabe der Upload-Geschwindigkeit, diese ist jedoch für einige User von großer Wichtigkeit, wenn zum Beispiel eine Webseite oder sogar ein Webserver betrieben wird, und sollte deshalb immer bei dem jeweiligen Anbieter erfragt werden.

Die Maximalgeschwindigkeit

Eine Vielzahl der Internet-Anbieter, die derzeit auf dem Markt miteinander konkurrieren, bieten nicht selten Download-Geschwindigkeiten von bis zu 16 Mbit/s an. Hierbei werden dann maximale Übertragungsraten von 16 Mbit/s erreicht. Allerdings wird hier nur die theoretische Maximalgeschwindigkeit angegeben, die in der Praxis ganz anders aussehen kann. Eine hohe Netzauslastung kann beispielsweise dazu führen, dass die Internetgeschwindigkeit verlangsamt wird. Die Geschwindigkeit, die im Internet letztlich erreicht werden kann, ist aber auch immer vom Gegenüber abhängig. Wenn also auf eine Webseite zugegriffen werden soll, die von einem veralteten Rechner mit Telefonmodem betrieben wird, nützt dem User auch die eigene schnelle Technik nicht viel. Ebenfalls kann ein langsamer Browser oder veraltete Hardware zu einer Verlangsamung der Übertragungsraten führen.

Welche maximalen Internetgeschwindigkeiten sind möglich?

maximalen Internetgeschwindigkeiten

Wer über einen DSL-Anschluss mit weniger als 10 Mbit/s verfügt, sollte für eine höhere Übertragungsrate eine DSL-Alternative in Betracht ziehen. So erreicht VDSL zum Beispiel theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s. Da allerdings auch das VDSL über eine Kupferleitung läuft, nimmt auch hier die Bandbreite stark ab. Je länger die Kupferkabel-Verbindung ist, desto niedriger ist die Übertragungsrate. Insbesondere in den ländlichen Regionen ist dies auch heute noch ein Problem.

Höhere Geschwindigkeiten in Bezug auf die Übertragungsraten können mit Glasfaser erzielt werden, denn diese Leitungen sind nicht an die physikalischen Grenzen des Kupferkabels gebunden. Mit FTTH werden die Glasfaserkabel direkt bis vor die Haustür gelegt, so dass hier theoretische Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s zu erreichen sind. Leider ist Glasfaserkabel nicht sehr oft verfügbar, da der Ausbau in der Bundesrepublik aufgrund der hohen Kosten noch immer gescheut wird. Derzeit besteht in Deutschland eine Glasfaserverfügbarkeit von 1,1 Prozent, was relativ niedrig ist. In Lettland liegt die Verfügbarkeit von Glasfaser inzwischen bei 31 Prozent.

 

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